Mut tut gut
Wieso?
Vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit einem Freund. Wir plauderten so vor uns hin, redeten über unsere Wünsche, Vorstellungen, die Zukunft, was wir vom Leben wollen, oder eben auch nicht wollen. Ich hörte aufmerksam zu, merkte wieder einmal wie unterschiedlich doch alle sind. Wie unterschiedlich die Menschen sind. Ich meine hier nicht ob groß oder klein, dick oder dünn, blond oder braunhaarig. Nein, jeder hat ein so differenziertes Bild vom Leben im Kopf. Und meins? Das steht gerade verkehrt und verdreht, ist aber definitiv kunterbunt.
Mein Motto seit diesem Jahr: Mut tut gut! Und genau nach diesem Gespräch habe ich festgstellt, dass ich dieses Motto irgendwie gar nicht so gut lebe, wie ich es gerne würde. Viel zu oft sage ich nein zu mir. Habe Angst. Wovor? Ich glaube ich bin einfach perfektionistischer als ich gedacht habe, habe Angst zu versagen, mich zu blamieren, Angst vor den Meinungen anderer und nicht gut genug zu sein.
Ich erzählte, von einer Sache, die ich gerne mal probieren möchte, mich aber noch nie getraut habe ( wahrscheinlich wegen der oben beschriebenen Angst und Selbstzweifel, die so laut schreien, dass ich mir oft ganz klein vorkomme, obwohl ich gar nicht so klein bin 🙂 ) Da sagt mir dieser Freund: „Hey, machs doch einfach, wenns jemand kann, dann du!“
Naja und ich glaube genau diesen kleinen Tritt habe ich gebraucht. In letzter Zeit höre ich so oft, dass ich ALLES machen kann was ich möchte und ich glaube genau da liegt das Problem. So viele Möglichkeiten zu haben, macht die Auswahl auch nicht unbedingt einfacher, aber heute habe ich beschlossen, einfach mal mit etwas zu beginnen, denn nur so merke ich, ob mich das wirklich interessiert und ich Freude dabei habe. Denn nur durch eine Aktion gibt es auch eine Reaktion.
Und genau das ist die Geschichte zum Start dieses Blogs. Ich habe JA gesagt, mich überwunden und heute einen Schritt gewagt. Einen Schritt weiter Richtung Mut.
